| | |


Service
Boggel


Zum Inhalt

Erfahrungbericht

Viktoria Schlömer, NationalparkZentrum (01.09.2013 – 31.08.2014)

Mein Name ist Viktoria Schlömer und ich absolviere mein Freiwilliges Ökologisches Jahr im NationalparkZentrum Kellerwald.

Zunächst gebe ich erst einmal einen Überblick über meine Aufgaben: Zu meinen täglichen Aufgaben gehört der Dienst am Besuchertresen. Dort berate ich Touristen, die sich Informationen über die Region rund um den Edersee holen möchten. Ich empfehle Wanderouten, gebe Ausflugstipps und helfe ihnen so, ihren Aufenthalt bei uns optimal ihren Vorstellungen entsprechend zu gestalten. Außerdem nehme ich Buchungsanfragen von Führungen, Schulklassenprogrammen und Kindergeburtstagen an.

Monatsberichte

1. Januar 2014
1.1 Nasses Jahresende: Wasser marsch im Kellerwald
1.2 In Windeseile alles neu im neuen Jahr
1.3 Ende gut - alles gut!

2. Februar
2.1 FÖJ-Projekt: Barfuß im Regen
2.2 Heiße Ware
2.3 Führungen
2.4 Fortbildung
2.5 Abschied

Service

Besuchern, die unsere interaktive Ausstellung über den Nationalpark anschauen möchten verkaufe ich Eintrittskarten und gebe ihnen anhand einer Übersicht eine kurze Einweisung, damit sie sich in der Ausstellung besser zurechtfinden. Zu jeder vollen und halben Stunde muss dann jemand vom Team die Besucherinnen und Besucher in der Ausstellung abholen und mit in das 4D-Sinne-Kino nehmen.
Des Weiteren gehören zu meinen Aufgaben die morgendliche Überprüfung der Ausstellung, der abendliche Kassenabschluss und der Verkauf unserer Shop-Artikel. Ich muss immer im Auge behalten, dass genügend Flyer ausgelegt sind, dass die aktuellen Plakate aushängen und dass der Shop immer gut aufgefüllt ist. Unsere Veranstaltungstermine sende ich wöchentlich an das Vöhler Bürgerblatt. Außerdem nehme ich die Lieferungen für den Shop an, zeichne die Ware aus und verbuche den Wareneingang.  
Ein ganz besonderer Teil meiner Aufgaben sind die Führungen, Schulklassenprogramme und Kindergeburtstage, die ich hier eigenständig im Zentrum durchführe.


Januar 2014 

Nasses Jahresende: Wasser marsch im Kellerwald

Zunächst eine kleine, traurige Vorgeschichte vom November 2013: Leider war das NationalparkZentrum aufgrund eines Wasserschadens seit dem 5. November für elf Wochen geschlossen.
Erst am 28. Januar haben wir wieder geöffnet. Trotz oder gerade wegen dieser langen Schließzeit gab es allerhand zu tun. Wir hatten dem Wasser den Kampf angesagt – und letztendlich auch alles wieder trocken bekommen. Allerdings musste das Parkett für die Trocknungsarbeiten an zahlreichen Stellen aufgebohrt werden, was zur Folge hatte, dass das Parkett komplett abgeschliffen und neu versiegelt werden musste. 
Daher  hieß es: Alles in der Ausstellung, was nicht niet- und nagelfest ist, wird abgebaut. Wegen des Schleifstaubes haben wir den kompletten Shop mit allen Produkten, den Besucher-Tresen und das ganze Foyer ausgeräumt. Alles andere wurde in Plastikfolie eingehüllt.  So einen kuriosen Anblick bekommt man nicht alle Tage: Das Zentrum war leer und wir haben es irgendwie möglich gemacht, das komplette Inventar, dass sonst auf ca. 500 m2 verteilt ist, auf den ca. 30 m2  unseres Seminarraums unterzubringen. Und so ging 2013 dem Ende zu.

In Windeseile alles neu im neuen Jahr

Alles abzubauen und auszuräumen war eine Sache, jetzt hatten wir ab Januar bis zu unserer angekündigten Wiedereröffnung nur noch gute drei Wochen Zeit, alles wieder auf Vordermann zu bringen, alles wieder einzubauen und einzuräumen. Hinzu kam, dass in diesem Zuge auch gleich alle Wände neu gestrichen wurden. 
Wir haben schnell gemerkt, dass drei Wochen schneller vergehen, als man es sich vorstellen kann und dass Aufbauen deutlich mehr Zeit beansprucht als Abbauen. Daher bekamen wir für den Wiedereinbau Unterstützung von zwei Rangern. Meiner Muskelkraft war spätestens beim Tragen unserer zwei großen Buchenwurzeln ein Ende gesetzt und so kümmerten sich die Männer um die Ausstellung und um die schweren Exponate, ich kümmerte mich um den Shop und den Tresen. Nachdem ich alle Oberflächen vom Schleifstaub befreit hatte habe ich den Tresen mit unseren Arbeitsplätzen wieder eingerichtet und den Shop wieder eingeräumt sowie, teilweise umstrukturiert und neu dekoriert.
Auch habe ich unsere nächste Flyer-Tour vorbereitet, die wir ein paar Tage vor Wiedereröffnung noch machen mussten: Zwei Tage lang bin ich in den Regionen um Willingen und Winterberg zu vielen Hotels gefahren und habe ihnen neue Informationsmaterialen von uns gebracht.

Ende gut – alles gut!

Am 25. Januar konnten wir dann endlich wieder öffnen. Irgendwann fehlten einem dann doch die Besucher und die netten Gespräche. Aufgrund der vielen Zeitungsartikel wegen des Wasserschadens und unserer Wiedereröffnung kamen sogar verhältnismäßig viele Gäste. Denn sonst ist es in der Nebensaison sehr ruhig und die Besucherzahlen eher niedrig.  Zum Zeitpunkt des Wasserschadens hatten wir gerade die  Gemälde-Sonderausstellung „Vier Jahreszeiten- Weltnaturerbe“ von Waldtraud Bolenz in unserem Seminarraum. Wegen der Schließzeit wurden die Gemälde erneut aufgehängt und die Ausstellungszeit verlängert.

Februar 2014 

FÖJ-Projekt: Barfuß im Regen

Im Februar kamen unter der Woche nur sehr wenige Gäste. Dafür herrschte an den Wochenenden schon recht reges Treiben. Die ruhigen Zeiten habe ich für die Planung meines FÖJ-Projekts genutzt. Ich werde einen Barfußpfad auf dem Wildnis-Erlebnis-Gelände des NationalparkZentrums anlegen. 

Schon mal Probelaufen – barfuß im März. Abbildungsbeschreibung: Person im BarfußpfadSchon mal Probelaufen – barfuß im März.

Heiße Ware

Nach und nach wurde die neue Ware für den Shop für das Jahr 2014 geliefert. Manchmal konnte man sich vor Kartons kaum noch retten. Der Shop ist nun wieder gut gefüllt. Es war manchmal eine richtige Herausforderung alles so zu strukturieren, dass auch jeder Artikel einen Platz im Regal bekam.

Führungen

Ab Mitte Februar bekamen wir immer öfter Anfragen für Führungen, Schulklassen und Kindergeburtstage. 
 

Fortbildung 

Ende Februar hatten wir bei uns eine Fortbildung zum Thema Motivation, bei dem wir Ideen gesammelt haben, wie man manches am Arbeitsplatz noch verbessern kann und wie man seine Motivation noch mehr steigern und auch an andere weitergeben kann. 

Abschied

Leider mussten wir Ende Februar unsere tolle und nette Hausleitung, Katrin Anders, verabschieden, die aus familiären Gründen eine andere Stelle angetreten ist. Wir haben einen schönen Abschiedsabend mit  einer Wanderung und Pizzaessen veranstaltet.


powered by webEdition CMS