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NationalparkZentrum Kellerwald
Boggel


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05.08.2008

Ausstellung Angelika Tonner

Wildniskultur – das NationalparkZentrum als Ausstellungsort

Das NationalparkZentrum Kellerwald verbindet Wildnis und Kunst in Architektur, Ausstellung und Veranstaltungsprogramm. Inzwischen wurde es auch als Ausstellungsort entdeckt. Bis 9. August sind die Bilder von Angelika Tonner noch zu bewundern, anschließend wird das NationalparkZentrum einer der vier Standorte des Kunstprojekts „bewegter wind“ sein.


Herzhausen. Natur, insbesondere die wilde und ungezähmte, inspiriert seit jeher zur künstlerischen Auseinandersetzung mit Formen, Farben, Stimmungen – und Veränderung. Im Nationalpark Kellerwald Edersee mit seinen urigen Buchen, Felsen und Blockhalden, Quellen und Bächen können wir hautnah erleben, wie auf faszinierende Weise „Wildnis von morgen“ entsteht. Wildnis erfahrbar machen, Menschen für Details sensibilisieren, Erlebnisse bieten, die berühren und wieder staunen lassen, dies ist eine gemeinsame Aufgabe von Kunst und Nationalpark.


Angelika Tonner, Malerin aus Bad Wildungen, war die erste Künstlerin, die das NationalparkZentrum als Ausstellungsort gewählt hat. Seit Mai sind ihre Malereien in Acryl auf Leinwand in SeminarRaum und GastRaum des NationalparkZentrums zu sehen. Bis 9. August besteht noch die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen. Ihre Motive hat sie in der Region gewählt: die Quernstkirche im Nationalpark, das Paradies bei Albertshausen, das Helenental bei Odershausen.

„Unterwegs im Naturpark und Nationalpark stieß ich auf diese lebendigen Naturkunstwerke.“, sagt die Künstlerin, „ Ich bin fasziniert von der Schönheit der Natur in der Region. Hier gibt es soviel „Schöpferisches“ im eigentlichen Sinn zu entdecken.“  So entstanden Gemälde wie der „Urwalddino“, „Mutter Buche“ oder „Hirtenglück“.  Neben der Malerei gestaltet  Angelika Tonner  Objekte aus Materialien wie Metall und Holz, so hat sie beispielsweiset am Projekt Paradi auf der Landesgartenschau in Bad Wildungen mitgearbeitet. Weiterhin kennt man sie von Luftobjekten in der Lindenstraße in Bad Wildungen. Auch bei  dem Kunstprojekt „bewegter Wind“  wird ein Objekt von ihr zu sehen sein.

Angelika Tonner arbeitet als Freizeittherapeutin in einer Kurklinik, macht  Stadtführungen und engagiert sich im Straßentheater. Ihre Verbindung zum  Nationalpark geht übrigens weit über ihre Ausstellung im NationalparkZentrum hinaus. Sie engagiert sich als ehrenamtliche Nationalpark- und Naturparkführerin.


Vom 17. bis 31. August wird das NationalparkZentrum Kellerwald einer der vier Standorte des internationalen Kunstprojektes „bewegter wind“ unter künstlerischer Leitung von Reta Reinl sein. Neben zahlreichen Windinstallationen auf dem Außengelände des NationalparkZentrums werden im Innenbereich Videoinstallationen zu sehen sein. Dafür wird das einmalige 4D-SinneKino zum WindKino.


Leiterin des NationalparkZentrums, Katrin Schneider, ist begeistert davon, dass die Verbindung von Wildnis und Kultur auf Interesse stößt. „Ich habe mich schon vor meiner Zeit hier im Nationalpark mit der Verbindung von Mensch, Wildnis und Kultur befasst möchte dieses spannende Zusammenspiel gern in unseren Veranstaltungen noch ausbauen.“

Nach dem Kunstprojekt „bewegter wind“ steht schon die nächste Ausstellung an. Der Löhlbacher Künstler Norbert Strippel wird ab Ende September seine Ausstellung „FreiRaum – Der Urwaldsteig im Nationalpark Kellerwald“ im NationalparkZentrum präsentieren.


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