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NationalparkZentrum Kellerwald
Boggel


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06.05.2010

Fotoausstellung „Die Farben der Nacht“ im NationalparkZentrum

Fotograf Thomas Bölke verzaubert mit magisch wirkenden Bildkompositionen aus dem Nationalpark

Herzhausen. Die Fotografien von Thomas Bölke sind eine Hommage an die Magie der Nacht. Vier Monate lang suchte der Biologe und Fotograf gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Nadine Schomburg die beeindruckende Naturkulisse des Nationalparks Kellerwald-Edersee auf, um mit verschiedenen Lichtquellen geheimnisvolle Zeichen in die Landschaft zu schreiben. Das Ergebnis dieser Symbiose von Natur und Kunst sind fremdartig anmutende Lichtkompositionen, die nicht von dieser Welt scheinen, uns aber dennoch faszinierende Einblicke in die Schönheit der heimischen Natur bieten. Mit den „Farben der Nacht“ erwartet die Besucher ein bildgewordener Tanz aus Licht, Bewegung und Dunkelheit.

Diese Projekt ist im Auftrag des Nationalparks umgesetzt worden mit finanzieller Unterstützung durch den Förderverein des Nationalparks.


Thomas Bölke verknüpft die eindrucksvollen Naturkulissen mit dem künstlerischen Element der Light Art Performance Photography, frei übersetzt bedeutet das Lichtkunst-Aufführungsfotografie. Ihr Ziel ist die harmonische Verknüpfung von Hintergrund, Lichtgestaltung und den ungewöhnlichen Lichtfiguren. LAPP-Kompositionen bestehen aus einer Reihe von Einzelschritten, die zu einer Performance zusammengefasst werden und so für die besondere Wirkung der Bilder sorgen. Die zum Einsatz kommende Technik reicht dabei von Taschenlampen über Wunderkerzen bis hin zu Fackeln. Tatkräftige Unterstützung erhält Thomas Bölke von seiner Lebensgefährtin. Die Langzeitaufnahmen setzen neben dem künstlerisch-kreativen Aspekt eine gute Planung und Kenntnis des Geländes voraus. Die eigentliche fotografische Arbeit, fand in den Abend- und Nachtstunden statt. Sie hinterlässt keinerlei Spuren außer eindrucksvollen Fotografien.


Der Fotograf hat bereits als Biologe im Nationalpark gearbeitet und das Gebiet so intensiv kennen gelernt. Beste Voraussetzungen, die Besonderheiten dann auf ganz spezielle Weise mit der Kamera einzufangen und zu komponieren.

„Es war eine Entdeckungsreise der ganz besonderen Art“, sagt Bölke zur Eröffnung der Veranstaltung. Manfred Bauer, Leiter des Nationalparks, weist darauf hin, das eine solche Ausstellung wunderbar Kunst und werdende  Wildnis in Einklang bringt. „Überdies ergänzt diese Sonderausstellung die Dauerausstellung im NationalparkZentrum auf sehr kreative Art und Weise“. Karsten Wittern, Vorsitzender des Fördervereins, erklärt: „Diese einmalige Fotoausstellung, die unseren Nationalpark wunderbar in Szene setzt, soll dann auch in anderen Nationalpark-Regionen gezeigt werden.“


Die Fotosonderausstellung ist vom 6. Mai bis 25. Juli 2010 täglich von 09:00 bis 18:00 im NationalparkZentrum zu sehen.


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