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NationalparkZentrum Kellerwald
Boggel


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07.06.2015

11. UNESCO-Welterbetag – der Nationalpark Kellerwald-Edersee ist mit dabei

Anlässlich des 11. UNESCO-Welterbetages am Sonntag, den 7. Juni, lädt Nationalpark-Mitarbeiter Achim Frede zu einer vier- bis fünfstündigen Exkursion in die Schatzkammern des Buchengroßschutzgebiets ein.

Bad Wildungen/ Vöhl-Harbshausen. Anlässlich des 11. UNESCO-Welterbetages am Sonntag, den 7. Juni, lädt Nationalpark-Mitarbeiter Achim Frede zu einer vier- bis fünfstündigen Exkursion in die Schatzkammern des Buchengroßschutzgebiets ein. Treffpunkt ist um 9:30 Uhr der Wanderparkplatz Himmelsbreite oberhalb des NationalparkZentrums Kellerwald in Vöhl-Harbshausen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme kostenfrei. Die Tour ist nicht barrierefrei und führt teilweise über Stock und Stein. Für die Wanderung sind entsprechend gutes Schuhwerk und etwas Kondition nötig. Teilnehmer denken bitte an wetterfeste Kleidung sowie Rucksackverpflegung.
Buchenwälder erscheinen Einwohnern Deutschlands und besonders Bewohnern des waldreichen Hessens als etwas ganz Alltägliches. Im Sommer 2011 wurden fünf Buchenwaldgebiete in Deutschland als UNESCO-Weltnaturerbe geadelt – auch Teilbereiche des Nationalparks Kellerwald-Edersee. Diese ausgewählten Buchenwälder bilden gemeinsam mit sechs Gebieten in der Ukraine und vier in der Slowakei das transnationale UNESCO-Weltnaturerbe „Buchenurwälder der Karpaten und Alte Buchenwälder Deutschlands“. Was ist das Besondere an diesen Buchenwäldern, so dass die ganze Welt auf sie schaut? Welche Rolle spielte die Rotbuche in der Geschichte Mitteleuropas? Was unterscheidet den Kellerwald von den Wäldern der anderen Welterbegebiete? Diese und zahlreiche weitere spannende Fragen können die Teilnehmer gemeinsam mit Achim Frede, Leiter des Sachgebiets Forschung, Naturschutz und Planung während der Wanderung am 11. Welterbetag lösen.

Auf der Ringelsbergroute erspüren die Teilnehmer, was Urwald in Deutschland bedeutet. Gemeinsam mit Achim Frede entdecken sie das UNESCO-Weltnaturerbe und die Geheimnisse des Sommer-Buchenwaldes. Der wunderschöne Ausblick auf Edersee, Ahrensberg und die weiteren Welterbeflächen im Nationalpark macht die dortige Rast zu einem besonderen Erlebnis.


Bildunterschriften: Gefallener Baumriese am Ringelsberg                 
Bildautorin: Rita Wilhelmi

Weitere Informationen zum Weltnaturerbe „Alte Buchenwälder Deutschlands“ unter www.nationalpark-kellerwald-edersee.de und www.weltnaturerbe-buchenwaelder.de                       
Anlässlich des 11. UNESCO-Welterbetages am Sonntag, den 7. Juni, lädt Nationalpark-Mitarbeiter Achim Frede zu einer vier- bis fünfstündigen Exkursion in die Schatzkammern des Buchengroßschutzgebiets ein. Treffpunkt ist um 9:30 Uhr der Wanderparkplatz Himmelsbreite oberhalb des NationalparkZentrums Kellerwald in Vöhl-Harbshausen.


Hintergrund:
11. Welterbetag:

Anlässlich des 11. UNESCO-Welterbetages am 7. Juni 2015, an dem sich Welterbestätten aller Kontinente vorstellen, präsentieren sich auch die Hessischen Welterbestätten wieder mit vielen interessanten Angeboten und Aktionen für alle Generationen. Der UNESCO-Welterbetag wird auf Initiative der Deutschen UNESCO-Kommission und des UNESCO-Welterbestätten Deutschlands e. V. seit 2005 jährlich am ersten Sonntag im Juni an allen deutschen Welterbestätten gefeiert.
Hessen verfügt derzeit über sechs Welterbestätten. 1991 wurde das Kloster Lorsch ausgezeichnet. Als erstes Naturerbe in Deutschland erhielt 1995 die Grube Messel den begehrten Titel. 2002 folgte das Obere Mittelrheintal, eine gemeinsame Stätte mit Rheinland-Pfalz. 2005 wurde der vier Bundesländer umfassende Obergermanisch-Raetische Limes in die Welterbeliste eingetragen und im Sommer 2011 kamen Teile des Nationalparks Kellerwald-Edersee als Bestandteil der „Buchenurwälder der Karpaten und Alte Buchenwälder Deutschlands“ hinzu. Jüngstes Weltkulturerbe ist der Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel, der im Sommer 2013 den Titel erhielt.

„Wir freuen uns, den Bürgerinnen und Bürgern am UNESCO-Welterbetag die Vielfalt und den Reichtum der Welterbestätten in Hessen vorstellen zu können. Die Welterbestätten sind ein wesentlicher Bestandteil unseres kulturellen Erbes in Hessen und gleichzeitig universelles Zeugnis der Menschheitsgeschichte, “ sagte der Hessische Wissenschaftsminister Boris Rhein. Er betonte, Begegnung, Austausch und gemeinsames Erleben stünden im Mittelpunkt aller Veranstaltungen: „Sie können sich als Hobbyarchäologe betätigen, geologische Formationen von weltweiter Bedeutung kennenlernen, kulinarische Besonderheiten genießen oder in die Mythen und Märchen des Oberen Mittelrheintals eintauchen. Wundern Sie sich nicht, wenn Sie unterwegs römischen Grenzsoldaten begegnen. Das Spektrum der Angebote aus Natur, Kunst und Geschichte ist beeindruckend. Nach dieser Raum-Zeit-Reise werden Sie die Welt mit anderen Augen sehen.“
„Die Welterbe-Idee eint nicht nur die Menschen in den Regionen. Sie verbindet alle Nationen, die sich weltweit dafür einsetzen, dass Kulturdenkmäler von einzigartigem Wert gepflegt und erhalten werden. Welterbestätten gehören zu den großartigsten Attraktionen der universellen Kultur- und Kunstgeschichte. Insbesondere für Kinder und Jugendliche bieten sie unschätzbare Erfahrungsräume“, ergänzte Markus Harzenetter, Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen und Welterbebeauftragter der Hessischen Landesregierung.

Der Flyer mit den Veranstaltungsangeboten aller hessischen Welterbestätten steht unter  www.denkmalpflege-hessen und www.hmwk.hessen.dezum Download bereit.


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