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NationalparkZentrum Kellerwald
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07.04.2018

Freiwilliges Ökologisches Jahr im Nationalpark Kellerwald-Edersee

Einsatzstellen NationalparkZentrum, KellerwaldUhr und WildtierPark sind auf der Info- und Kontaktbörse am Samstag, den 07.04.2018 in Wetzlar präsent.

Bad Wildungen/Wetzlar. Nach der Schule ist ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) eine gute Alternative, wenn Absolventinnen und Absolventen sich über ihren Berufswunsch noch nicht im Klaren sind. Ein FÖJ kann auch im Nationalpark Kellerwald-Edersee absolviert werden – in der KellerwaldUhr, im WildtierPark Edersee oder im NationalparkZentrum Kellerwald. Alle an einem FÖJ Interessierten können sich am Samstag, 7. April, von 10:00 bis 13:00 Uhr auf der Info- und Kontaktbörse der Naturschutz-Akademie  Hessen (Friedenstraße 26) in Wetzlar informieren. Dort präsentieren sich auch die drei diesjährigen FÖJ-ler des Nationalparks Kellerwald-Edersee, Ann-Katrin Geb, Nicola Bennhold und David Kalhöfer, in Begleitung von Nationalpark-Ranger Tom Kull und Tatiana Habich, Mitarbeiterin des NationalparkZentrums,  und geben gerne Auskunft.
Viele junge Leute fühlen sich überfordert mit der Entscheidung, wie es nach der Schule weitergehen soll. Erst einmal etwas Praktisches machen oder eine Denkpause bei der Berufsfindung einlegen: Das wollen die meisten von ihnen. Ein Freiwilligendienst wie das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) kann eine sinnvolle Alternative zum direkten Beginn von Studium oder Ausbildung sein. Die Chance sich darüber zu informieren und mit derzeitigen FÖJ-lern auszutauschen, gibt es am Samstag, 7. April, in Wetzlar: Die Naturschutz-Akademie Hessen lädt alle am FÖJ Interessierten von 10:00 bis 13:00 Uhr in ihr Seminargebäude in der Wetzlarer Friedenstraße 26 ein. Dort stehen Einsatzstellen und FÖJ-ler aus ganz Hessen für Gespräche zur Verfügung. Die Veranstaltung ist der Auftakt zum Platzvergabeverfahren für das FÖJ 2018/2019.
„Themen rund um Ernährung, Artenschutz und Nachhaltigkeit sind so aktuell wie lange nicht mehr“, freut sich Jan Berthold vom FÖJ-Team der Naturschutz-Akademie Hessen. Horst Knublauch, Einsatzleiter der FJÖ-ler im Nationalpark Kellerwald-Edersee, ergänzt: „Junge Menschen interessieren sich auch für die werdende Wildnis des Nationalparks und damit verbunden für den Erhalt seltener Lebensräume und der heimischen Artenvielfalt.“ Da liegt das FÖJ offensichtlich genau im Trend: Die Zahl der Bewerbungen für einen Platz im FÖJ sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen.
Wer bislang nur eine vage Vorstellung von Inhalt und Ablauf eines FÖJ hat, sollte die Info- und Kontaktbörse der Naturschutz-Akademie Hessen in Wetzlar nutzen. Die ganzheitlichen Informationen über das gesamte FÖJ-Angebot sowie der unverbindliche Austausch vor Ort kann als Orientierungshilfe dienen, welche Einsatzstelle für ein FÖJ besonders gut zu den eigenen Wünschen und Bedürfnissen passen könnte. Jan Berthold erläutert: „Am ehesten bringt man das FÖJ wohl mit Landwirtschaft in Verbindung. Wer mag, kann aber auch für ein Umweltamt Bürger beraten, Fließgewässer wissenschaftlich erkunden oder naturinteressierte Kinder und Erwachsene auf Führungen begleiten. Diese Vielfalt können alle Interessierten bei unserer Veranstaltung kennen lernen, denn fast alle unsere Einsatzstellen werden vertreten sein.“
In den Einsatzstellen des Nationalparks betreuen die FÖJ-ler im Rahmen der außerschulischen Bildungsarbeit interessierte Gäste aller Altersgruppen. In der neu gebauten KellerwaldUhr liegt der Schwerpunkt auf der Information über die Ausstellung zur Kulturgeschichte des Kellerwaldes und auf Führungen im direkt angrenzenden Schutzgebiet – vor allem mit Kindergärten und Schulklassen. Gleiches gilt für das NationalparkZentrum Kellerwald, dessen multimediale Erlebnisausstellung und Bildungsarbeit unter dem Motto „Raum für Wildnis und Menschen“ steht. Im WildtierPark unterstützen die Freiwilligen hauptsächlich die Tierpfleger bei der Versorgung und Pflege der dort lebenden Wildtierarten.
Das Freiwillige Ökologische Jahr ist ein Bildungs- und Orientierungsjahr, das auf der gleichen gesetzlichen Grundlage beruht wie das Freiwillige Soziale Jahr. Es ermöglicht jungen Menschen, sich ein Jahr lang für Umwelt und Naturschutz zu engagieren und gleichzeitig selbst zu profitieren: Indem sie erste Berufserfahrung sammeln, ihre sozialen Kompetenzen erweitern, sich ausprobieren und selbstständiger werden können. Darüber hinaus wird das FÖJ als praktischer Teil für die Fachhochschulreife anerkannt. Bewerben kann sich jeder, der die Schulpflicht erfüllt hat und bis zum 31. August 2019 noch keine 27 Jahre alt ist. Weitere Informationen zum FÖJ und zur Bewerbung gibt es unter www.foej-hessen.de.

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